Preise für Holz-Brennstoffe stabil

Die Preisentwicklung bei Holzbrennstoffen für Heizungen und Kaminöfen ist eine gute Nachricht für alle Holz-Heizer und Besitzer eines Kaminofen, wie der aktuelle Preis-Index zeigt.

Während die Preise für Öl, Gas und auch Strom in der letzen Dekade explodiert sind , zeigt sich die Preisentwicklung für einheimische Holzbrennstoffe wie Scheitzholz, Holzpellets und Hackschnitzel im 10-Jahres-Vergleich moderat. Grafik: www.carmen-ev.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die aktuelle Grafik, die uns der bayrische Landesverband des C.A.R.M.E.N. e.V.  zur Vergügung gestellt hat, und die abweichend vom üblichen Carmen-Preis-Index auch die Preise für Brennholz (Scheitholz) und Hackschnitzel listet, zeigt neben exorbitanten Preis-Steigerungen vor allem beim Heizöl, wie moderat die Endkundenpreise für erneuerbare Holz-Brennstoffe wie Kaminholz, Holz-Pellets und Hackschnitzel gestiegen sind.

red / 19.11.2012

 

Warum knackt Scheitholz im Kaminofen?

Wohlige Gemütlichkeit vor dem knisternden Kaminfeuer Stellt sich die Frage: Warum knacken Holzscheite beim Verbrennen überhaupt?

Wohlige Gemütlichkeit vor dem knisternden Kaminfeuer Stellt sich die Frage: Warum knacken Holzscheite beim Verbrennen überhaupt?

Viele, die sich für einen Kaminofen entschieden haben, lieben vor allem die wunderbaren Abende, die wohlige Gemütlichkeit vor dem knisternden Kaminfeuer. Doch warum knacken Holzscheite beim Verbrennen überhaupt?

Holz „spricht“ beim Verbrennen
Thorsten Leps, Professor für Werkstoffkunde an der an Hochschule Rosenheim, weiß warum: Im Kaminfeuer zieht sich das brennende Scheitholz quer zur Maserung zusammen, wenn es Feuchtigkeit verliert. Das Holz will schrumpfen, kann es wegen seiner Festigkeit nicht, gibt nach und es entstehen unter lautem Knacken Risse im Holz. „Das Holz spricht bevor es bricht“, sagt der Fachmann.

Harzige Hölzer verbrennen deutlich lauter
Zu den Knack- und Explosionsgeräuschen gesellen sich im Kaminofen überraschende Zischgeräusche, kleine Explosionen und Funkenflug, genau wie am Lagerfeuer. Viele diese Effekte entstehen, wenn sogenannte „Harzgallen“ platzen, Hohlräume, in denen das klebrige Baumharz eingelagert ist. Platzen diese Harzgallen, entweichen brennbare Gase, die sich im Kaminfeuer entzünden.

Laubhölzer sind harzfrei und verbrennen leise
Hier liegt auch der Grund für das unterschiedliche Brennverhalten und abweichende Flammenbilder: Kiefernholz, ein leichtes, harzreiches Nadelholz, enthält naturgemäß viel Harz und verbrennt daher mit lautem Knacken. Tannenholz hingegen ist harzfrei, wie Laubholz wird es beim Verbrennen im Kaminofen von deutlich weniger Knack- und Explosionsgeräuschen begleitet. Die besten Brennwerte wiederum erzielt man auch in Kaminöfen mit guten Harthölzern wie Eiche, Buche oder Esche.

red / 05.11.2012

Ist Scheitholz wirklich günstiger?

Gestiegene Preise für Öl und Gas machen Holz und Holzpellets auch für preissensible wie ökologisch orientierte Hausbesitzer interessant.

Holzheizungen und Kaminöfen für Stückholz oder Pellets liegen wieder im Trend. Nicht nur wegen der angenehmen Wärme und der wohligen Behaglichkeit vor dem Kaminofen. Infolge deutlich gestiegener Preise für Öl und Gas ist Holz heute auch für preissensible wie ökologisch orientierte Hausbesitzer gleichermaßen interessant.

Hausbesitzer sparen mit Holz bares Geld
Eine aktuelle Vollkostenberechnung der österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) ergab im Gesamtergebnis, dass sich mit Scheitholz- und Pellets-Heizungen deutlich güstiger heizen lässt als mit fossilen Energieträgern. Die unbestrittenen Effizienzsteigerungen moderner Gasbrennwert- und Ölbrennwertheizung (im Vergleich zu den ersetzten alten Gas- bzw. Ölheizungen), so die Experten, werden von den Kostensprüngen fossiler Brennstoffe in kurzer Zeit wieder aufgezehrt.

Scheitzholz in allen Szenarien günstiger
Michael Cerveny, ÖGUT-Energieexperte und Autor der Studie: „Scheitholz ist bei allen Szenarien der Vollkostenberechnung die günstigste Heizvariante.“

Mit Holz auf der sicheren Seite
Ergebnis und Empfehlungen der Studie unterstreichen: Scheitholz ist nicht nur der ideale Brennstoff für den Kaminofen. Auch wer eine alte Gas- oder Ölzentralheizung ersetzen will, ist mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz auf der sicheren Seite.

red / 01.11.2012

Von wegen Kaminofen ist Kaminofen

xeoos X8 BASIC – klassischer Holz-Kaminofen mit patentierter TwinFire-Technologie.

Kaminöfen sind Vertrauenssache!
Wer sich für einen Kaminofen interessiert, sollte sich vor dem Kauf gut beraten lassen. Zwar gibt es heute moderne Kaminöfen für jede Verwendung, aber nicht jeder Kaminofen ist für jede Situation geeignet. Auf jeden Fall gilt es, bevor man sich zwischen unterschiedlichen Designs entscheidet, die technischen Gegebenheiten und Voraussetzungen zu prüfen. Zwar lassen sich Kaminöfen heute dank innovativer Schornsteinsysteme beinahe überall einbauen, doch spart die räumliche Nähe zu einem bestehenden Kamin gewiss eine Menge Geld. Die Grundvoraussetzungen sollt man also auf jeden Fall mit dem Schornsteinfeger, einem Ofenbauer oder dem Heizungsfachbetrieb seines Vertrauens vorab klären!

Scheitholz oder Holzpellets?
Zunächst stehen wir vor einer grundsätzlichen Entscheidung: Scheitholz oder Holzpellets? Holz ist zwar der klassische Brennstoff im Kaminofen, doch für Holzpellets spricht nicht nur deren extrem hoher Heizwert. Holzpellets- Primäröfen mancher Premiumhersteller verfügen heute auch über automatische Fördertechnik. Das bei Holz übliche Nachlegen entfällt – die holztypische Lagerfeuer-Atmosphäre allerdings auch.

Kaminofen oder Heizung?
Gerade bei Modernisierung und Sanierung stellt sich oft die grundsätzliche Frage, welchen Beitrag ein Kaminofen im Heizungs-Gesamtkonzept leisten soll. Soll der neue Kaminofen vornehmlich im Wohnzimmer für Wärme und Atmosphäre sorgen? Soll die gesamte Wärmeleistung als Warmluft den Raum heizen oder als wasserführender Kaminofen die bestehende Heizung ergänzen oder gar ersetzen? Spätestens mit dieser Fragestellung sollte man sich vertrauensvoll an einen kundigen Kaminofenbauer oder Heizungsfachbetrieb wenden.

Baumarkt- oder Designmodell?
Wer sich, wie die meisten, für einen klassischen Holz-Kaminofen entschieden hat, dem bietet der Markt ein breites Angebot – vom billigen Baumarkt-Modell zur Selbstmontage bis zu hochwertigen Designer-Kaminöfen mit patentierter Holzvergasertechnik, wie sie z. B. der norhessische Kaminofenhersteller Specht unter dem Markennamen XEOOS anbietet.

Auf jeden Fall: Ofenbauer oder SHK-Fachhandwerker fragen
Gerade bei Kaminöfen ist ein Fehlkauf fatal: Was nützt die knisternde Atmosphäre wenn sie ein lauter Lüfter stört. Was ein besonders hübsches Design, wenn der Kaminofen nicht zur Raumgröße passt und das Wohnzimmer in eine Sauna verwandelt? Vor einem Fehlkauf schützt sie die Fachkompetenz eines versierten Ofenbauers bzw. SHK-Fachhandwerkers. Dort können sie die einzelnen Kaminofen-Modelle oft im Betrieb sehen, hören und erleben. Und von dort hat auch manches Ausstellungsstück günstig ins Wohnzimmer der Kunden gefunden.

red / 23.10.2012