Kaminofen BASIC ECO GREEN – emissionsarme Twinfire-Technik für jeden Geldbeutel

eco-green_600xMit dem xeoos BASIC ECO GREEN präsentiert die xeoos GmbH, bekannt für innovative deutsche Ofentechnik und erstklassiges Design, zur Saison 2017-2018 erstmals einen echten Twinfire-Kaminofen zum fixen Endkundenpreis von lediglich 2.290,- EUR. Damit ist der BASIC ECO GREEN, der wahlweise mit 5kW bzw.  8kW angeboten wird, der erste Twinfire-Kaminofen für jeden Geldbeutel.

Mit dem neuen BASIC ECO GREEN zielt xeoos offensichtlich auf preissensible Kunden, die neben schickem Design, von einem Kaminofen zugleich sauberste Verbrennung, einfache Bedienung und höchste Effizienz erwarten. Der Clou dabei: der BASIC ECO GREEN kostet beim qualifizierten xeoos-Fachhändler – bei dem man das faszinierende doppelte Feuer vor dem Kauf tatsächlich live erleben kann – keine Cent mehr als im Internet!

Mit dem BASIC ECO GREEN profitieren erstmals auch deutsche Kunden von der Zusammenarbeit der Nordhessen mit der chilenischen Firma Alcazar, dem bedeutendsten Ofenhersteller Südamerikas. Denn um die emissionsarme deutsche Twinfire-Technik weltweit wettbewerbsfähig anbieten zu können, ist der BASIC ECO GREEN der erste xeoos-Kaminofen, der nach deutschen Vorgaben und unter deutscher Qualitätskontrolle gemeinsam mit ausländischen Partnern kostengünstig produziert – und gemeinsam mit Alcazar weltweit vertrieben – wird.

Twinfire-Erfinder Bodo Specht ist sicher, mit der chilenischen Alcazar den perfekten Partner gefunden zu haben. Denn auch in Südamerika sind Luftverschmutzung und Feinstaubemissionen längst ein Thema. Wie in Deutschland droht veralteten oder stark rußenden Kaminöfen zumindest in Umweltzonen alsbald die Zwangsstilllegung bzw. Filter- oder Katalysatorenpflicht.

Hinsichtlich kommender Umweltauflagen und Brennverbotszonen, die von der Deutschen Umwelthilfe nicht nur gefordert sondern in der Tat auch durchgesetzt werden, sind Kaminofenheizer hingegen mit dem BASIC ECO GREEN auf der sicheren Seite! „Wie jeder Twinfire-Kaminofen verbrennt auch der BASIC ECO GREEN Scheitholz bis 33cm maximal effizient, also mit hohem Wirkungsgrad und minimalen Schadstoffemissionen. Die einzigartige Brenntechnik liefert Bestwerte für die Umwelt – bei zugleich ausgezeichneter Energiebilanz!“

Wer also derzeit über die Anschaffung eines Kaminofens nachdenkt, sollte sich den BASIC ECO GREEN auf jeden Fall von einem Fachhändler unverbindlich vorführen und erklären lassen. Das lohnt sich! Denn das doppelte Feuer, dem die Twinfire-Technik ihren Namen verdankt, ist einfach faszinierend anzusehen! In der oberen Brennkammer flackert ein klassisches Holzfeuer, in den unteren Brennraum hinein werden  die Abgase bei Temperaturen von 1000 – 1200 °C nachverbrannt und so in zusätzliche Wärme und Energie umgewandelt.

Unser Fazit: Mit dem neuen Twinfire-Kaminofen BASIC ECO GREEN ist xeoos tatsächlich eine nahezu perfekte Kombination aus Innovation, Faszination und Ökologie gelungen. Zum Endkundenpreis von 2.290,- EUR ist der BASIC ECO GREEN zudem ein Schnäppchen.

mas/ 25.10.2017

Emissionswerte: Auf den Kaminofen-Heizer kommt es (auch) an!

Wohlige Gemütlichkeit vor dem knisternden Kaminfeuer Stellt sich die Frage: Warum knacken Holzscheite beim Verbrennen überhaupt?

Wohlige Gemütlichkeit vor dem knisternden Kaminfeuer – herrlich.

Mit einem Kaminofen lässt sich nicht nur günstig, sondern auch besonders umweltfreundlich heizen, das zeigen die hervorragenden Emissionswerte moderner Kaminöfen. Allerdings verbrennt mancher Kaminofenheizer in seinem Schmuckstück nicht nur ordentlich getrocknetes Scheitholz mit einer Restfeuchte von weniger als 20%. „Es ist unglaublich was alles verbrannt wird“ berichtete Schornsteinfegermeister Alfred Wolf aus Aachen jüngst der Deutschen Welle (DW). „Da werden alte Schuhe, ölgetränktes Holz oder zersägte Kleiderschränke verbrannt. Dadurch wird der Kaminofen zur Dreckschleuder.“

Holzschutzmittel verbrennen giftig!
Wer in seinem Kaminofen mit Vorsatz Bretter verbrennt, die vorher mit Holzschutzmittel oder Lack behandelt waren, dem ist schlicht nicht zu helfen: Dass dabei giftige Dioxine in die Atemluft (in die eigene und die der NAchbarn) geraten, weiss heute jedes Kind.

Heimisches Scheitholz ist CO2-neutral
Wer, wie von den Herstellern empfohlen, auf luftgetrocknetes einheimische Scheitholz setzt, heizt grundsätzlich CO2-neutral, denn es wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum zuvor aufgenommen hat.

Erstklassige Emissionswerte sind Pflicht!
Aber auch diese Rechnung geht nicht bedingungslos auf: Erstens sollte das Brennholz aus der heimischen Region kommen, denn längere Transportwege schmälern die Ökobilanz merklich. Zweitens sollte ein Kaminofen, jenseits phantastischer theoretischer Werte, das eingelegte Holz in der Praxis vollständig und mit möglichst hoher Temperatur verbrennen. Hier gilt: Je besser die Lüftung, desto höher die Temperaturen, umso vollständiger die Verbrennung. Viele einfache Baumarkt-Modelle scheitern hier kläglich, teure Kaminöfen überzeugen hingegen durch hochwertige Materialien und ein ausgeklügeltes Lüftungssystem. Ein schönes Beispiel ist hier die TwinFire-Technik des Kaminofenherstellers xeoos. Bei dieser hochwertigen Kaminofenserie wir die Abluft ein zweites Mal verbrannt.

Feuchtes Holz brennt einfach schlecht!
Der dritte und nicht selten entscheidende Faktor ist und bleibt indes der Mensch. Da wird wie selbstverständlich ignoriert, dass das Verbrennen von Holz mit einer Feuchte von mehr als 25% schlicht verboten ist. Aber auch Legenden aus den schlechten Zeiten halten sich hartnäckig. So mag es bei Omas Holzbestellherd vielleicht noch Sinn gemacht haben, eigentlich trockenes Brennholz anzufeuchten und in Zeitungspapier zu wickeln, um die Glut möglichst bis zum nächsten Morgen zu erhalten. Aus einem modernen Kaminofen macht man mit dieser Methode eine Rußfabrik.

Fassen wir zusammen: Wer einen hochwertigen Holzkaminofen mit Verstand und ordentlich trockenem Holz aus heimischer Region „füttert“ produziert seine wohlige Wärme nach wie vor besonderse umweltfreundlich. Der Rest ist Propaganda.

mas/ 23.09.2013

„DBU NEKO“ entwickelt schadstoffarmen Kaminofen

Gasanalyse unter Laborbedingungen. Foto: www.dbfz.de

Gasanalyse unter Laborbedingungen. Foto: www.dbfz.de

Im von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Verbundvorhaben „DBU NEKO“ werden derzeit neuartige Katalysatoren entwickelt, durch die gesundheitsrelevante Schadstoffe aus Verbrennungsprozessen in Kaminöfen bereits in der Bildungsphase verringert werden können.

Ziel: Schadstoffentstehung in Kaminöfen vermindern
Das Ziel des Projektes, das vom Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ), der Specht Modulare Ofensysteme GmbH & Co. KG und der Universität Leipzig realisiert wird, ist es, die Schadstoffentstehung in Kaminöfen signifikant zu vermindern. Hierfür kommen die Unterbrandtechnologie mit speziell angepasster Brennraumgeometrie in Kombination mit integrierten katalytisch wirksamen Komponenten sowie eine getrennte Primär- und Sekundärluftführung zum Einsatz. Diese Ansätze sollen in einen neu zu entwickelnden Feuerungs-Prototypen integriert werden.

Optimierte Baugruppen, effiziente Verbrennung
Die in gebräuchlichen Kaminöfen auftretende übermäßige Brennraumbelastung aufgrund zu starker Brenngasbildung und damit einhergehenden hohen Schadstoffemissionen soll durch diese aufeinander abzustimmenden Baugruppen primärseitig deutlich vermindert werden. Durch die oben genannten Maßnahmen soll ein besonders schadstoffarmer und umweltfreundlicherer sowie effizienterer Verbrennungsprozess in einem neuartigen Kaminofensystem gewährleistet werden, so dass die klimafreundliche Wärmebereitstellung auf Basis von naturbelassenem Stückholz in Privathaushalten zukünftig noch nachhaltiger erfolgen kann.

Vielversprechendes Konzept erarbeitet
Bei der Auswahl eines geeigneten katalytisch aktiven Materials erfolgte aufgrund der Temperaturbeständigkeit und Aktivität bezüglich der Totaloxidation die Fokussierung auf Mischoxide. Dazu wurde am DBFZ ein Katalysatorscreening durchgeführt. Die einzelnen neuartigen Festkörperkatalysatoren wurden von der Universität Leipzig synthetisiert. Im nächsten Schritt erfolgte die Übertragung auf einen geeigneten keramischen Monolithen. Ein vielversprechendes Konzept zur Integration in den Kaminofen wurde dazu erarbeitet. Das geeignete Trägermaterial wurde durch ein neues an der Universität Leipzig entwickeltes Verfahren mit verschiedenen Metalloxiden aktiviert.

Ergebnisse Ende 2013 erwartet
Erste Untersuchungen mit einem im Kaminofen integrierten Katalysator erwiesen sich als vielversprechend. Die Entwicklungen wurden inzwischen zum Patent angemeldet. Im Rahmen eines von der DBU bewilligten Nachfolgeprojektes (Laufzeit: 04/2013 bis 03/2015) werden aktuell die Eignung und vor allem die Langzeitstabilität der neu entwickelten Katalysatoren genauer untersucht. Erste Ergebnisse werden Ende 2013 erwartet.

>>> Pressemeldung / weitere Informationen

Kaminofen spart Heizkosten

Besonders exklusiv lässt sich mit der preisgekrönte Kaminofen-Ofenbank-Kombination des Designers Günther Matten sparen. Der Kaminofen ist von Xeoos und besticht durch die patentiert TwinFire-Technologie.

Besonders exklusiv lässt sich mit der preisgekrönten Kaminofen-Ofenbank-Kombination des Designers Günther Matten sparen. Der Kaminofen ist von Xeoos und besticht durch die patentiert TwinFire-Technologie.

Der Winter ist vorbei, die Sonne lacht endlich vom Frühlingshimmel. Weniger lustig dürfte nach dieser langen Heizsaison für manchen die Nebenkostenabrechnung ausfallen – es sei denn, man hatte den Winter über regelmäßig den Kaminofen an. Denn auch in Mehrfamilienhäusern rechnet es sich, auf Scheitholz oder Holzpellets zu setzen. Dank moderner Haustechnik, meist einem geeichten Wärmemengenzähler,  kann genau ermittelt werden, wer wie viel der zentral zur Verfügung gestellten Wärme abgenommen hat.

Wer an strengen Winterabenden oder in der Übergangszeit den Kaminofen heizt, kann hier jede Saison ein paar Hundert Euro sparen.

Kaminöfen machen aus Wohnen Wohlfühlen
Selten lässt sich ein Kaminofen jedoch wie eine klassische Heizung rechnen – schließlich werden Kaminöfen nur selten ausschließlich wegen ihrer inneren Werte, sprich hoher Energieeffizienz bei niedrigen Emissionswerten, gekauft. Kaufentscheidend ist allemal auch das Design, schließlich setzt ein Kaminofen immer einen besonderen Akzent in den eigenen vier Wänden. Wer es sich leisten kann, favorisiert heute einen schmucken Designer-Kaminofen vom Fachhandwerker oder Ofenbauer,  statt sich selbst mit einem Massenprodukt aus dem Baumarkt abzumühen. Die Mehrkosten sind gut investiert, bekanntlich macht ein Kaminofen ja aus Wohnen Wohlfühlen. Besonders exklusiv sind individuelle Kachelöfen mit Kaminofeneinsatz – oder die preisgekrönte Kaminofen-Ofenbank-Kombination die Designer Günther Matten gemeinsam mit der Specht Modulare Ofentechnik in Hatzfeld (Hessen) entwickelt hat.

Scheitzholz direkt vom Erzeuger
Zum Ofenpreis hinzu kommen im Anschaffungsjahr die Anschluss- und Materialkosten, je nach Gegend und Handwerker meist deutlich weniger als 500 Euro. Dann kann es allerdings schon losgehen mit dem Sparen, denn die Preise von Holzbrennstoffen, ob nun Scheitholz oder Holzpellets, sind seit Jahren nur moderat gestiegen. Wer sein Scheitholz direkt vom Erzeuger bezieht, hat zudem Verhandlungsspielraum. Den Raummeter-Preis für fertiges Brennholz inklusive Anlieferung bildet ohnehin der Markt.

Buchenholz klarer Favorit im Kaminofen
Fragt man versierte Ofenheizer, welche Holzsorten sie bevorzugen, wird unter den Laubhölzern zuerst Buchenholz genannt, weil es lange gleichmäßig und ohne viel Radau verbrennt. Mit Fichtenspänen ist gut anheizen, Fichte neigt aber wie alle Nadelhölzer wegen der hohen Harzanteile zum Funkenflug. Auf alle Fälle sollte die Restfeuchte des Feuerholzes unter 18% liegen.

Brennholz im Sommer kaufen
Holz das im Sommer – und zu Sommerpreisen – mit bis zu 30% Restfeuchte gekauft und ordentlich gelagert wird, kann im Winter verfeuert werden. Abspringende Rinde und Trocknungsrisse zeigen, dass das Brennholz nun ofentrocken ist.

Weiterführende Informationen zum „Xeoos Matten“
http://www.xeoos.de/technik/auszeichnungen/produktdesignpreis-2009.html

mas/ 23.04.2013

Kachelofenbau Wöhrlin – Innovative Ofentechnik und Handwerkskunst

: Kachelofen- und Luftheizungsbaumeister Rudolph Wöhrlin verbindet innovative Technik und Handwerkskunst zu ganz individuellen Kachelöfen.

Kachelofen- und Luftheizungsbaumeister Rudolph Wöhrlin verbindet innovative Technik und Handwerkskunst zu ganz individuellen Kachelöfen.

Kachelofenbau Rudolf Wöhrlin, Denzlingen

Wer die Denzlinger Ausstellungsräume von Kachelofen- und Luftheizungsbaumeister Rudolph Wöhrlin betritt, hat bereits alles richtig gemacht: Denn das vor 20 Jahren gegründete Unternehmen steht heute im Freiburger Raum für erstklassige Beratung vom Fachhandwerker und wunderschöne individuelle Ofenlösungen. Bei den Premium-Kaminöfen hat sich Wöhrlin für Kaminöfen der Marke xeoos entschieden: „Bei xeoos stimmen technische Werte, Design und Preis. Und das doppelte Feuer der Twinfire-Technik hat mich schon immer begeistert.“

Kaminofen.net sprach mit dem erfolgreichen Ofenbauer über Produkte, Kunden und sich wandelnde Ansprüche.

Herr Wöhrlin, Holz als Brennstoff war lange out. Wie ist das heute?
Tatsächlich, unsere Anfänge waren schwer. Klassische Kachelöfen, aber auch Holz-Kaminöfen galten seit den sechziger Jahren als Heizungen von vorgestern. Dieser Trend hat sich in den letzten zehn Jahren wieder komplett gedreht. Einerseits zeugt das von der gestiegenen ökologischen Sensibilität der Hausbesitzer. Aber auch die Ofenhersteller haben ihren Teil mit vielen innovativen, umweltfreundlichen und zugleich hochattraktiven Produkten geleistet. Kachel- und Kaminöfen sind heute nicht nur besonders umweltfreundlich, sondern auch schick und bequem.

Warum kommt die Heizung wieder ins Wohnzimmer?
Kaminöfen und individuelle Kachelöfen verbinden behagliche Wärme und ein oft sensationelles Flammenspiel mit der individuellen Wohnlandschaft zu einem einzigartigen Wohlfühlerlebnis. Wer heute, z.B. im Zuge einer Sanierung, eine Holzheizung mit Solarthermie ergänzt, erfüllt sich zudem den Wunsch nach gesundem, ökologischem Wohnen.

Welche Rolle spielt das Handwerk?
Wer sich bewusst für einen Design-Kaminofen oder einen individuellen Kachelofen entscheidet, will auch ordentlich beraten werden. In unserer Ofen-Ausstellung kann ich unsere Kunden entsprechend ihrer Vorstellungen beraten und zugleich die wichtigen Details und Unterschiede herausarbeiten. Als Kachelofen-Meisterbetrieb sind wir zugleich der ideale Partner, wenn es darum geht,  innovative Technik, z.B. Kaminöfen-Einsätze von xeoos, individuell umzusetzen.

Welche aktuellen Trends gibt es?
Aktuelle Technik, hohe Effizienz und niedrige Emissionswerte sind ohnehin Pflicht. Dazu sind die Ansprüche an Design, Material und Verarbeitung deutlich gewachsen. Ein spannendes neues Thema sind wasserführende Kaminöfen wie der neue xeoos AQUA.

Herr Wörhlin, wir danken für das Gespräch.
mas/ 09.04.2013

Kontaktdaten:
Kachelofenbau Rudolf Wöhrlin
Markgrafenstr. 52
79211 Denzlingen / Baden-Württemberg
Tel: 07666-882838
www.woehrlin.der-rote-hahn.de
Mail: rudolf.woehrlin@t-online.de
Öffnungszeiten Kaminofenstudio:
Mo-Fr: 9-12 Uhr  / Sa.: 10-13 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung

Bodo Specht – Meister des doppelten Feuers

Bodo Specht, Inhaber-Geschäftsführer der Specht Modulare Ofensysteme GmbH & Co. KG und Mit-Erfinder des patentierten TwinFire-Prinzips. Foto: Schuler.

xeoos Kaminöfen sind dank positiver TV-Berichte und zahlreicher Auszeichnungen seit Jahren eine starke Marke im Segment der Premium-Kaminöfen. Im Interview mit kaminofen.net spricht Bodo Specht über Kaminöfen, das patentierte TwinFire-Prinzip und den neuen
xeoos AQUA.

Herr Specht, wie kamen Sie auf die Idee, eine neue Brenntechnik für Kaminöfen zu erfinden?
In unserer Gegend mit viel Wald und Holz, ist ein Kaminofen für eine Ingenieursfamilie ein naheliegendes Thema. Wir haben uns früher als andere über einen wirklich effizienten und sauberen Abbrand in Kaminöfen Gedanken  gemacht. Klassische, mit Holz befeuerte Kaminöfen verbrennen je nach Holzqualität und Restfeuchte alles andere als optimal. Wir wollten den Holzverbrauch reduzieren, die Effizienz des Holzofens deutlich erhöhen und die Emissionswerte minimieren. Mein Vater hat dann bis 1996 den ersten Kaminofen mit doppeltem Feuer, unserer mittlerweile patentierten TwinFire-Technik, bis zur Vorserienreife entwickelt. Seit 2002, mit der Einführung unserer x5-Kaminofenserie, produzieren wir in größeren Stückzahlen – aber nach wie vor alles hier in Hatzfeld.

Was genau ist das Besondere an TwinFire?
Im Grunde haben wir die klassische Holzvergaser-Technik, wie sie auch bei Holz-Primärofen angewendet wird, für Kaminöfen neu erfunden. – und die Technik TwinFire getauft. In der oberen Brennkammer flackert ein klassisches Holzfeuer, in den unteren Brennraum hinein werden  die Abgase bei Temperaturen von 1000 – 1200 °C nachverbrannt und so in zusätzliche Wärme und Energie umgewandelt. Dabei funktioniert das System ausschließlich mit dem natürlichen Schornsteinzug. Konkret steht xeoos TwinFire also für optimale Verbrennung, besonders geringen Holzverbrauch, minimale Schadstoffemissionen – umweltfreundlicher geht Heizen kaum. Das geht nur mit besonders hochwertigsten, hitzebeständigen Materialien.
Zugleich ist das doppelte Feuer, dieses einzigartige Flammenbild unserer Kaminöfen, auch der emotionale Kern all unserer Kaminöfen.

Sie gehen auch beim Design eigene Wege …
Das Design unserer Kaminöfen ist bewusst puristisch, dabei modern, mit hochwertigen Materialien und klaren Formen. Wir folgen beim Design nicht jeder Mode, das stimmt, unser Ofendesign orientiert sich eher an den Wünschen unserer Kunden und der mit uns verbundenen Ofenbauer. Dank vieler individueller Farben passt ein xeoos Kaminofen beinahe in jede individuelle Wohnwelt.

xeoos AQUA: Durch den zuschaltbarer Wärmetauscher kann dieser Kaminofen auf eine Wassertasche und aufwändige Sicherheitstechnik verzichten. Auffälig: das doppelte Flammenbild (TwinFire).

Was ist neu am neuen xeoos AQUA?
Kaminöfen mit Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung liegen im Trend. Aber auch hier sind wir einen eigenen Weg gegangen, denn Öfen mit Wassertasche bergen latent das Problem der Überhitzung, z. B. bei Stromausfall. Zudem gehört aus meiner Sicht die Wärmeleistung eines Kaminofens zuerst in den Wohnraum hinein, bevor man überschüssige Energie in den Pufferspeicher oder zur Heizungsunterstützung in das Heizungssystem leitet. Daher verwenden wir xeoos AQUA einen zuschaltbaren Wärmetauscher – und können dafür auf eine Wassertasche und aufwändige Sicherheitstechnik verzichten.

 

Wo kann man xeoos Kaminöfen kaufen?
Wir verkaufen unsere Premium-Kaminöfen bis heute beinahe ausschließlich direkt über Ofenbauer und besonders qualifizierte Fachhändler. Wir wollen eine perfekte Betreuung unserer Kunden, von der Beratung bis zur Installation – und wissen, dass xeoos Kunden den Rat eines qualifizierten Ofen-Fachmanns zu schätzen wissen. Viele unserer Händler bieten z. B. im Rahmen eines ersten Anbrennens eine Bedienungseinweisungen vor Ort beim Kunden an. Das verstehen wir unter Service, deswegen kann man xeoos Kaminöfen auch nicht in beliebigen Onlineshops oder im Baumarkt kaufen.

Herr Specht, wir danken für das Gespräch.
red / 06.12.2012

Preise für Holz-Brennstoffe stabil

Die Preisentwicklung bei Holzbrennstoffen für Heizungen und Kaminöfen ist eine gute Nachricht für alle Holz-Heizer und Besitzer eines Kaminofen, wie der aktuelle Preis-Index zeigt.

Während die Preise für Öl, Gas und auch Strom in der letzen Dekade explodiert sind , zeigt sich die Preisentwicklung für einheimische Holzbrennstoffe wie Scheitzholz, Holzpellets und Hackschnitzel im 10-Jahres-Vergleich moderat. Grafik: www.carmen-ev.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die aktuelle Grafik, die uns der bayrische Landesverband des C.A.R.M.E.N. e.V.  zur Vergügung gestellt hat, und die abweichend vom üblichen Carmen-Preis-Index auch die Preise für Brennholz (Scheitholz) und Hackschnitzel listet, zeigt neben exorbitanten Preis-Steigerungen vor allem beim Heizöl, wie moderat die Endkundenpreise für erneuerbare Holz-Brennstoffe wie Kaminholz, Holz-Pellets und Hackschnitzel gestiegen sind.

red / 19.11.2012

 

Warum knackt Scheitholz im Kaminofen?

Wohlige Gemütlichkeit vor dem knisternden Kaminfeuer Stellt sich die Frage: Warum knacken Holzscheite beim Verbrennen überhaupt?

Wohlige Gemütlichkeit vor dem knisternden Kaminfeuer Stellt sich die Frage: Warum knacken Holzscheite beim Verbrennen überhaupt?

Viele, die sich für einen Kaminofen entschieden haben, lieben vor allem die wunderbaren Abende, die wohlige Gemütlichkeit vor dem knisternden Kaminfeuer. Doch warum knacken Holzscheite beim Verbrennen überhaupt?

Holz „spricht“ beim Verbrennen
Thorsten Leps, Professor für Werkstoffkunde an der an Hochschule Rosenheim, weiß warum: Im Kaminfeuer zieht sich das brennende Scheitholz quer zur Maserung zusammen, wenn es Feuchtigkeit verliert. Das Holz will schrumpfen, kann es wegen seiner Festigkeit nicht, gibt nach und es entstehen unter lautem Knacken Risse im Holz. „Das Holz spricht bevor es bricht“, sagt der Fachmann.

Harzige Hölzer verbrennen deutlich lauter
Zu den Knack- und Explosionsgeräuschen gesellen sich im Kaminofen überraschende Zischgeräusche, kleine Explosionen und Funkenflug, genau wie am Lagerfeuer. Viele diese Effekte entstehen, wenn sogenannte „Harzgallen“ platzen, Hohlräume, in denen das klebrige Baumharz eingelagert ist. Platzen diese Harzgallen, entweichen brennbare Gase, die sich im Kaminfeuer entzünden.

Laubhölzer sind harzfrei und verbrennen leise
Hier liegt auch der Grund für das unterschiedliche Brennverhalten und abweichende Flammenbilder: Kiefernholz, ein leichtes, harzreiches Nadelholz, enthält naturgemäß viel Harz und verbrennt daher mit lautem Knacken. Tannenholz hingegen ist harzfrei, wie Laubholz wird es beim Verbrennen im Kaminofen von deutlich weniger Knack- und Explosionsgeräuschen begleitet. Die besten Brennwerte wiederum erzielt man auch in Kaminöfen mit guten Harthölzern wie Eiche, Buche oder Esche.

red / 05.11.2012

Von wegen Kaminofen ist Kaminofen

xeoos X8 BASIC – klassischer Holz-Kaminofen mit patentierter TwinFire-Technologie.

Kaminöfen sind Vertrauenssache!
Wer sich für einen Kaminofen interessiert, sollte sich vor dem Kauf gut beraten lassen. Zwar gibt es heute moderne Kaminöfen für jede Verwendung, aber nicht jeder Kaminofen ist für jede Situation geeignet. Auf jeden Fall gilt es, bevor man sich zwischen unterschiedlichen Designs entscheidet, die technischen Gegebenheiten und Voraussetzungen zu prüfen. Zwar lassen sich Kaminöfen heute dank innovativer Schornsteinsysteme beinahe überall einbauen, doch spart die räumliche Nähe zu einem bestehenden Kamin gewiss eine Menge Geld. Die Grundvoraussetzungen sollt man also auf jeden Fall mit dem Schornsteinfeger, einem Ofenbauer oder dem Heizungsfachbetrieb seines Vertrauens vorab klären!

Scheitholz oder Holzpellets?
Zunächst stehen wir vor einer grundsätzlichen Entscheidung: Scheitholz oder Holzpellets? Holz ist zwar der klassische Brennstoff im Kaminofen, doch für Holzpellets spricht nicht nur deren extrem hoher Heizwert. Holzpellets- Primäröfen mancher Premiumhersteller verfügen heute auch über automatische Fördertechnik. Das bei Holz übliche Nachlegen entfällt – die holztypische Lagerfeuer-Atmosphäre allerdings auch.

Kaminofen oder Heizung?
Gerade bei Modernisierung und Sanierung stellt sich oft die grundsätzliche Frage, welchen Beitrag ein Kaminofen im Heizungs-Gesamtkonzept leisten soll. Soll der neue Kaminofen vornehmlich im Wohnzimmer für Wärme und Atmosphäre sorgen? Soll die gesamte Wärmeleistung als Warmluft den Raum heizen oder als wasserführender Kaminofen die bestehende Heizung ergänzen oder gar ersetzen? Spätestens mit dieser Fragestellung sollte man sich vertrauensvoll an einen kundigen Kaminofenbauer oder Heizungsfachbetrieb wenden.

Baumarkt- oder Designmodell?
Wer sich, wie die meisten, für einen klassischen Holz-Kaminofen entschieden hat, dem bietet der Markt ein breites Angebot – vom billigen Baumarkt-Modell zur Selbstmontage bis zu hochwertigen Designer-Kaminöfen mit patentierter Holzvergasertechnik, wie sie z. B. der norhessische Kaminofenhersteller Specht unter dem Markennamen XEOOS anbietet.

Auf jeden Fall: Ofenbauer oder SHK-Fachhandwerker fragen
Gerade bei Kaminöfen ist ein Fehlkauf fatal: Was nützt die knisternde Atmosphäre wenn sie ein lauter Lüfter stört. Was ein besonders hübsches Design, wenn der Kaminofen nicht zur Raumgröße passt und das Wohnzimmer in eine Sauna verwandelt? Vor einem Fehlkauf schützt sie die Fachkompetenz eines versierten Ofenbauers bzw. SHK-Fachhandwerkers. Dort können sie die einzelnen Kaminofen-Modelle oft im Betrieb sehen, hören und erleben. Und von dort hat auch manches Ausstellungsstück günstig ins Wohnzimmer der Kunden gefunden.

red / 23.10.2012